Elexis in VMWare Fusion

Hier sollen Fragen angesprochen werden, die speziell die Macintosh-Version von Elexis betreffen. Bitte Fragen, die auch andere Systeme betreffen, nicht hier besprechen.

Elexis in VMWare Fusion

Beitragvon gweirich » 12.05.2010, 14:30

Hab soeben mit einem zum Mac konvertierten ehemaligen Windows-User gesprochen. Er lässt Elexis auf dem iMac mit dem grossen Bildschirm in einem VMWare Fusion-Fenster laufen. Er sagt, es sieht damit gut aus, und VMWare Fusion unterstützt drag&drop. Man kann also Dokumente aus dem Mac z.B. direkt ins Elexis-Omnivore ziehen. Man merke nicht mehr gross, dass Elexis "eigentlich" trotzdem unter Windwos lauft, aber OpenOffcie gehe problemlos.

Dies vielleicht als Tip für Mac-Interessierte. VMWare fusion kostet rund 100.- pro Arbeitsplatz.
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Beitragvon ursberner » 12.05.2010, 15:36

Parallels http://parallels.com ist noch einige Franken günstiger, Virtualbox http://www.virtualbox.org/ ist ebenfalls gut. Wie massentauglich diese Lösung ist, ist mir nicht klar.
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Beitragvon gweirich » 12.05.2010, 15:47

Vielleicht eine dumme Frage: Aber was ist nun der Nachteil dieser Lösung?

VirtualBox verwende ich, um Linux unter Windows laufen zu lassen und umgekehrt, das geht recht gut, unterstützt aber kein drag&drop.
Parallels hatte ich in einer früheren Version mal auf meinem Mac Mini ausprobiert, der ging damit aber ziemlich in die Knie.

Wer arbeitet konkret mit Virtaulisierern auf dem Mac? Vor- und Nachteile?
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Beitragvon ursberner » 12.05.2010, 15:55

Ich weiss nicht, wie viele MPA oder nicht sehr computer-erfahrene Ärzten oder Ärztinnen bereit sind, ein zweites Elexis in einer VM zu starten und je nach Aufgabenstellung mit dem nativen Mac-Programm oder eben mit einem kostenlosen Linux oder kostengünstigen SuSE Enterprise ein Rezept zu schreiben.
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Beitragvon gweirich » 12.05.2010, 16:07

Nein, ich habe es mir eher so vorgestellt: Die VM ist mit "Elexis" angeschrieben. Im Seamless mode hat man ja keine zweite Betriebssystemoberfläche, sondern einfach ein Elexis-Fenster, welches je nach Widget-Toolkit fast gleich aussieht, wie die nativen Mac-Fenster. Ich bin nicht sicher, ob der PC-unerfahrene Anwender dann überhaupt realisiert, dass da nicht ein Mac-Programm läuft.

In diese Richtung weiterzuforschen wäre zumindest mal billiger, als eine OpenOffice-Bean für Mac nachprogrammieren zu lassen...
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Beitragvon ursberner » 12.05.2010, 16:18

Gut, da ist einfach die Frage, ob die hardcore Macianer auf den Rest ihrer Mac-Umgebung verzichten wollen.
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Beitragvon wernertrueb » 14.05.2010, 03:25

Hallo zusammen
Seit dem ich mit Elexis arbeite versuche ich mit Parallels, VMFusion und Virtualbox. Am Anfang hat Parallels auch Drag and Drop unterstuetzt. Obwohl ich in die Mac Maschinen 4 GB RAM habe, kommen oft die Maschinen an der Speichergrenzen was sehr oft sehr nerventoetend sein kann. Ich persoenlich rate ich von solcher Loesungen ab, ausser man hat eine sehr tolerante persoenlichkeit. In diesen Fall waere lieber ein notebook fuer 500 oder 600 Franken mit windows kaufen und neben den Desktop erstellen (wie ich in Buero habe). Das ist immer schneller und einfacher. Die andere Loesung waere ein Mac mit 8 GB ram und dann kann man doch viel mehr Ram a der Virtualmaschine zuteilen. Ich habe in mein Mac Parallels. Wegen der Drag and Drop, ich frage mich wieso dieses in der Virtualmaschine gemacht werden muss, wenn sowieso in Mac auch geht. Ich importiere alles in Mac. Windows benutze vorwiegend um rechnungen zu drucken. Um briefe zu schreiben oder andere Sachen die nicht in Mac gehen ist mir das alles zu kompliziert von Mac auf Windows zu umsteigen. Dann mache ich lieber das auf Papier mit der Hand oder lasse ich mir durch die MPA machen.
Klar es waere schon billiger aber langfristig sehe ich solche Loesungen nicht als Praxistauglich.
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Alternativlösung

Beitragvon marcode » 21.05.2010, 07:56

FYI: Hallo Forum :D

Wir werden demnächst in der Praxis mit einer Thin-Client-Lösung beginnen. Hier wird das Elexis selbst auf einem Ubuntu-Server ausgeführt und nur die graphische Oberfläche wird auf dem jeweiligen Computer ausgeführt werden. Solche X-Clients sind für jedes OS verfügbar (und bei MAC schon integriert als X11).

Angewendet kann eine solche Lösung werden, wenn Netzwerkdrucker vorhanden sind, und entsprechende Netzwerkshares verfügbar sind, da man im ausgeführten Elexis ja nicht seine eigene Maschine in den Dialogen sieht, sondern die entfernte (was aber kein großes problem zu sein scheint).

Beste Grüße!

PS: Bitte dieses Posting als einfache Info-Posting zu verstehn, falls Interesse besteht werden wir unsere Erfahrungen gern kundtun!
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Re: Alternativlösung

Beitragvon gweirich » 26.05.2010, 12:36

marcode hat geschrieben:falls Interesse besteht werden wir unsere Erfahrungen gern kundtun!


Bitte, unbedingt!
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Beitragvon marcode » 26.05.2010, 18:18

Hallo!

Die Umstellung ist gestern erfolgt, und wir beginnen derzeit die Kinderkrankheiten zu bearbeiten! Die verwendete Version wurde aus dem SVN rauskompiliert und leicht adaptiert.

Soweit funktioniert das ganze recht gut! Der Server läuft auf Ubuntu 9.10 mit OpenOffice 3.2 und die einzelnen Stationen loggen sich mittels "ssh -XYC" auf user ein die die rollen repräsentieren, also zB MPA@serv oder PHD@serv. Hier wird dann einfach die Elexis version gestartet.

Sämtliche Netzwerk-Shares und Drucker sind zugänglich und die Arbeitsweisen müssen nur leicht geändert werden!

Einzig für die Anbindung von Laborgeräten läuft diese Variante derzeit nicht (ausser das Gerät ist auch per Netz erreichbar zB Mythic oder direkt an den Thin-Client-Server seriell angeschlossen). Hier kann allerdings eine spezifisch zusammengestellte OS X Variante von Elexis gefahren werden, die eben nicht über die OpenOffice Funktionalität verfügt.

Generell ist diese Lösung überall anwendbar, da X Server für jede Plattform verfügbar sind. Ich sehe hier vor allem Möglichkeiten in Kombination mit den von Gerry angedachten Plafs; hier könnte mit angepassten Plafs sogar das Look-and-Feel der einzelnen Platformen adaptiert werden und die Lösung würde sich sehr gut integrieren.

Ein wichtiger Vorteil derzeit noch ist die zentrale Wartung und Sicherung der Datenbank und der Elexis-Installation.

Beste Grüße!
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Beitragvon wernertrueb » 26.05.2010, 19:43

@gerry:
Bin in der Informationen veraltet? ich erinnere mich, dass elexis Office Plugin eigentlich nur auf Kubuntu oder Xubuntu lauft. Wegen der Gnome oberfläche?
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Beitragvon gweirich » 27.05.2010, 05:46

Das stimmt immer noch. OpenOffice/Elexisintegration geht unter xfce oder kde und vielleicht auch anderen, aber nicht unter gnome.
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Beitragvon schoebu » 07.06.2010, 17:34

schade, denn ubuntu mit gnome ist die in sich konsistenteste distribution von canonical.
me sollte diese auch bei elexis den vorrang bekommen.
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Beitragvon gweirich » 07.06.2010, 18:58

Naja, die Geschmäcker sind halt verschieden... Soviel ich weiss gibt es auch den einen oder anderen Anhänger von KDE, und an xfce mag ich, dass es auch auf sehr schwachbrüstigen Computern noch akzeptabel läuft. Wie auch immer: Wir können nur in unserer eigenen Domäne entwickeln. Wenn die OfficeBean halt nunmal nicht so richtig unter Gnome oder MacOSX laufen will, dann können wir nicht viel dran ändern, wenn wir nicht zigtausende von Franken dafür verpulvern wollen und können.

A propos Mac: Da ich zur Zeit dabei bin, mich mit Macs zu befreunden (http://elexisblog.blogspot.com/2010/06/hardware-review-macbook-pro-13.html), kann es gut sein, dass meine Textlösung für Mac (http://www.rgw.ch/elexis/dox/templator/medelexis-text-templator.html) soweit weiterentwickelt wird, dass man sie richtig brauchen kann, und dann geht sie auch unter Gnome ;-)
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Beitragvon gweirich » 13.11.2010, 19:44

Hier ein aktuelles Update zu diesem Thema: Demonstration des Templators auf einem Mac (müsste genauso auch mit gnome gehen)

http://www.screencast.com/t/UmpimIkh

(Vielen Dank an Dr. Cavigelli für den Tip mit screencast.com)
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