Neues Plugin: Omnivore direct

Neues rund um Elexis

Neues Plugin: Omnivore direct

Beitragvon gweirich » 09.06.2008, 10:30

Auf vielfachen Wunsch nun eine "aufgebohrte" Version von Omnivore: omnivore direct. Unter anderem weil da proprietärer Code zum Ansteuern von Scannern und zum Generieren von PDF's drinsteckt, ist es aber nicht mehr gratis, sondern kostet 115.-

Nähere Angaben hier:
http://www.elexis.ch/jp/content/view/217/77/

Volle Dokumentation hier:
http://www.rgw.ch/elexis/dox/omnivore-direct.pdf
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Beitragvon henzi.stefan » 09.06.2008, 15:44

Auf den ersten Blick eine sehr gute Erweiterung:

Fragen:
1. Können extern gespeichterte Dokumente eingebunden und trotzdem extern belassen werden ?

2. Kann der Name beliebig gewählt werden oder wird er von Omnivore im Sinne einer ID fix vergeben ?
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Beitragvon gweirich » 09.06.2008, 16:10

henzi.stefan hat geschrieben:1. Können extern gespeichterte Dokumente eingebunden und trotzdem extern belassen werden ?

Nein. Dann würde ich mit Beschwerden des Typs "Elexis verliert Daten" überrannt, weil es immer Leute geben wird (dazu zähle ich durchaus auch mich selbst), die nach einiger Zeit bei einer Aufräumaktion oder beim Transfer auf einen neuen Computer nicht mehr so genau wissen, ob auf ein bestimmtes Dokument noch ein Link verweist, und es darum als "nicht mehr relevant" taxieren und löschen.
Wenn man als Speicherort aber das Dateisystem anstatt der Datenbank konfiguriert, hat man aber in gewissem Sinn denselben Effekt, nur dass der Speicherort fix definiert ist, und man sich darum später nur noch erinnern muss, dass alles was in diesem Ordner ist, nicht mehr manuell gelöscht werden darf.

2. Kann der Name beliebig gewählt werden oder wird er von Omnivore im Sinne einer ID fix vergeben ?

Der Dokument-Name wird beim Erfassen des Dokuments angegeben und ist beliebig (Als Vorgabe dient der Dateiname). Dies ist aber nicht der Name, unter dem das Dokument physikalisch gespeichert wird. Das ist vielmehr eine eindeutige ID. - Das ist gleich wie beim bisherigen Omnivore gelöst. Wenn man Dokumente im Dateisystem speichert, werden sie im als Speicherort konfigurierten Verzeichnis abgelegt, wobei für jeden Patienten ein eigenes Verzeichnis erstellt wird. Also alle Omnivore direct-Dokumente von Patient Nummer 2132 finden sich im Ordner mit dem Namen 2132.
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Beitragvon henzi.stefan » 09.06.2008, 21:11

Wäre es nicht speziell bei Dokmenten sinnvoll / wünschenswert / möglich, dass der Name oder eine andere eindeutige Patienten-ID dem Dokument "physikalisch" zugeordnet würde - das würde eine Suche z.B. mit Google Desktop ermöglichen. Auf diese Weise gingen extern abgelegte Dokumente nicht verloren.[/quote]
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Beitragvon gweirich » 10.06.2008, 08:53

henzi.stefan hat geschrieben:Wäre es nicht speziell bei Dokmenten sinnvoll / wünschenswert / möglich, dass der Name oder eine andere eindeutige Patienten-ID dem Dokument "physikalisch" zugeordnet würde - das würde eine Suche z.B. mit Google Desktop ermöglichen. Auf diese Weise gingen extern abgelegte Dokumente nicht verloren.


Doch: Sie können immer noch gelöscht oder woanders hinkopiert werden. Der Feind des Datenbankdesigners heisst "ungültige Referenz". Das heisst, die Datenbank "meint" eine bestimmte Datei sei an einem bestimmten Ort, aber der User hat sie im Zuge einer Aufräumaktion woanders hinkopiert, umbenannt oder gelöscht (z.B. weil er dachte, sie sei ja auch noch in der Datenbank vorhanden). Typischerweise wird so ein Problem dann erst einige Monate nach der Aufräumaktion bemerkt, wenn man ein bestimmtes Dokument nach längerer Zeit mal wieder lesen will.

Deswegen muss eine datenbankorientierte Anwendung hier sehr streng sein. Sie muss sich im Prinzip die alleinige Verfügungsgewalt über ihre Daten vorbehalten. (Denn der User wird in jedem Fall ihr die Schuld geben, wenn er irgendwas nicht wiederfindet).
Also wenn schon Referenzen auf externe Dateien in der Datenbank sein sollen, dann müssen diese Dateien garantiert immer am selben Ort unter demselben Namen zu finden sein. Das geschieht am besten dadurch, dass die Datenbank die Files "eigenhändig" dorthinkopiert und eindeutig benennt - dann ist es ihr egal, was der User mit dem Original später noch alles anstellt.

Natürlich hat auch die von Dir angetönte unstrukturierte Speichermethode ihre Vorteile. Wenn ich eine Datei mit MUELLER_HANS_CT_ABDOMEN_20080320.tiff benenne, dann kann ich sie später mit google desktop oder so wiederfinden, egal wo sie gespeichert ist. Das kann man parallel immer noch so machen, Aber man darf dann nicht omnivore direct die "Verantwortung" für so eine Datei geben. Die kann es einfach nicht übernehmen, weil es ja keine Kontrolle darüber hat, was später alles mit dieser Datei noch geschehen mag.
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Beitragvon henzi.stefan » 10.06.2008, 18:09

Dann wäre es wohl eine Lösung, wenn man Dokumente einerseits in der Datenbank ablegt und andrerseits noch extern, z.B. auf einem Netzlaufwerk speichert ?
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Beitragvon gweirich » 11.06.2008, 10:46

Wie gesagt, man kann Omnivore direct ja schon anweisen, die Dokumente im Dateisystem statt in der Datenbank abzulegen. Bloss halt an einem definierten Ort, an dem man dann manuell tunlichst nichts ändern soll.

Man kann auh google desktop auf dieses Verzeichnis loslassen, wenn man die Dokumente indizieren will.
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Mehrseitige Dokumente mittels Omnivore?

Beitragvon ursberner » 16.06.2008, 12:08

Ich möchte mit einem Brother Scanner MFC-8460N USB scannen. Ob ich nun bei den Scannereinstellungen Einzelblatt-Dokumente wähle oder nicht, dieser scannt bis jetzt einen ganzen Stapel hintereinander. Die Taste in Omnivore: Weitere Seiten scannen? kann ich nicht drücken - dann bleibt mir nur die 1. Seite. Hat jemand schon ähnliche Probleme gelöst? Entweder müsste ich den Scanner dazu bringen, trotz automatischem feeder nach jeder Seite auf ein Startsignal zu warten - oder Omnivore könnte die Seiten ohne Nachfrage zusammenkleben, solange sie rasch hintereinander angeliefert werden...
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Re: Mehrseitige Dokumente mittels Omnivore?

Beitragvon gweirich » 20.08.2008, 11:18

ursberner hat geschrieben:Ich möchte mit einem Brother Scanner MFC-8460N USB scannen. Ob ich nun bei den Scannereinstellungen Einzelblatt-Dokumente wähle oder nicht, dieser scannt bis jetzt einen ganzen Stapel hintereinander. Die Taste in Omnivore: Weitere Seiten scannen? kann ich nicht drücken - dann bleibt mir nur die 1. Seite. Hat jemand schon ähnliche Probleme gelöst? Entweder müsste ich den Scanner dazu bringen, trotz automatischem feeder nach jeder Seite auf ein Startsignal zu warten - oder Omnivore könnte die Seiten ohne Nachfrage zusammenkleben, solange sie rasch hintereinander angeliefert werden...


Automatische Sheet-Feeder werden zur Zeit nicht unterstützt. Man kann nur entweder die Blätter einzeln einlegen, oder halt doch den Stapel mit der Scanner-eigenen Anwendung einlesen und in einem zweiten Schritt zu Omnivore schicken.
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