Papier-KG einscannen

Papier-KG einscannen

Beitragvon musko » 06.01.2008, 19:58

@henzi.stefan
Ich war zwar beim Agrolead Vortrag, ich weiss aber leider nicht mehr welches Gerät du zum einscannen der Papier KGs verwendet hast. Für einen Tipp wäre ich dankbar.

Welche Scanneinstellungen hast du verwendet? (Auflösung, Farbig/Graustufe/Schwarz-Weiss, ein-/doppelseitig, Dateiformat)

Hast du alles doppelseitig gescannt? Falls, ja was hast du mit den leeren Seiten gemacht?

Hast du mittels OCR versucht Daten in Elexis zu bringe?

Wie lange hat es gedauert eine KG mit 20 Seiten einzuscannen?

Vielen Dank im Vorraus
Robert
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Scanner

Beitragvon henzi.stefan » 06.01.2008, 21:18

Ich habe folgende Scanner verwendet:

Plustek ps256: http://www.plustek.de/pdf/PS256.pdf
HP Scanjet 7800: http://h10010.www1.hp.com/wwpc/ch/de/sm ... 72454.html
Beide Scanner sind sehr schnell. Das Einlesen der KG's haben Schüler gemacht. Dauer von Juni bis Anfang Dezember, ca. 4 Halbtage pro Woche.
Damit habe ich alle alten Papier-KG's als PDF Bild, meist schwarzweiss (Ausnahme alte EKG's und Bilder) eingelesen und als PDF ausserhalb der Datenbank auf einem Netzlaufwerk abgelegt. Meist einseitig gescannt, mit PaperPort Software können aber leere Seiten automatisch entfernt werden. Kein OCR, wäre zu aufwändig. Die Suche der Dokumente mache ich mit Google Desktop. Gelegenlich lasse ich aber einzelne Berichte durch ein OCR-Programm laufen, um eine Diagnosenliste in Elexis zu übernehmen.
Gruss Stefan Henzi
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gescannte KG im tif-format

Beitragvon schoebu » 06.01.2008, 22:59

wir haben unsere bis 10 jährigen kgs immer dann eingescannt, wenn sich ein patient wieder angekündigt hat.
das speicher-format als tif erlaubt die verwendung von irfan-view, das in der handhabung 10x schneller ist als pdf, auch wenn ich dafür den schnellen foxit-reader benützte.

speicherung in einem patienten-ordner, in dem wir alle patienten-files seit jahren ablegen mit bezeichnung 6 zeichen familiennamen, anschliessend ohne leerzeichen vornamen, diagnose, kommunikationspartner zb spital oder spezialist.

damit kann dann auch grad unser plugin 'externe dokumente' benützt werden, das mir bei jedem aktiven patienten die dazugehörigen files präsentiert und in dem ich auch file-datum auf die entstehung des dokument inhalts (statt scann-datum) setzen kann.
damit entsteht auch eine schöne patientenübersicht.

faxe empfangen wir auch mit dem server in tif-format, übertragen sie nach dem lesen aus dem fax-ordner direkt in den patienten-ordner.

als scanner verwenden wir ein combi-gerät, Brother MFC-9420CN, das für elexis-rechnungsdruck, kopierer, fax, auch für die linux-installationen taugt.
OCR lohnt sich ia nicht. für einzelne text-zeilen lohnt sich c-pen.

gruss
schöbu, luzern
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Beitragvon musko » 06.01.2008, 23:14

Danke für die raschen Antworten aber eine Frage bleibt für mich noch und zwar, reichen 300dpi Auflösung beim scannen von normalen Befunden oder nehmt ihr mehr?

gruss robert
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Beitragvon tschaller » 07.01.2008, 06:38

Der PayPen Silber/Schwarz eignet sich hervorragend zum Einscannen einzelner Textzeilen.
Der PayPen kann zusätzlich
- zum Verrechnen von Medikamenten mittels Strichcode (Elexis)
- für eBanking mittels Referenzzeile (z.B. C-Channel Paymaker)
eingesetzt werden.

Der PayPen kostet 248.- und kann über uns bezogen werden.
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Beitragvon gweirich » 08.01.2008, 06:13

musko hat geschrieben:reichen 300dpi Auflösung beim scannen von normalen Befunden oder nehmt ihr mehr?


Es kommt im Prinzip auf die Detailfeinheit und auf die Qualität eines allfälligen späteren Ausdrucks an.
300 dpi sind bei weitem ausreichend für ein Dokument mit 8-Punkt-Schriftgrösse (oder grösser) zur Ansicht auf dem Bildschirm und zum Ausdruck in mittlerer Qualität (eigentlich sind dafür sogar 150 dpi mehr als genug, da ein normaler Bildschirm sowieso nur um 100 dpi auflösen kann).

Wenn man das Dokument später wieder ganz orignalgetreu ausdrucken möchte, können eventuell höhere Auflösungen sinnvoll sein (da ein Drucker bis 1200dpi oder mehr drucken kann). Man bezahlt die höhere Auflösung allerdings mit wesentlich mehr Speicherverbrauch und Wartezeit zum Transfer des Texts in/aus der Datenbank.

Wichtig ist noch die Frage der Farbe. Ich habe die besten Erfahrungen mit Scan in Graustufen gemacht. Schwarz/Weiss braucht zwar weniger Speicher, verliert aber doch Informationen und Farbe ist meist unnötig.
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Beitragvon wernertrueb » 08.01.2008, 09:01

Ich Scanne dauern meine Notizen und KG mit 200 DPI und reicht völlig.
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Wie EAN Scannen?

Beitragvon gweirich » 08.01.2008, 09:22

tschaller hat geschrieben:Der PayPen kann zusätzlich
- zum Verrechnen von Medikamenten mittels Strichcode (Elexis)

Das funktioniert bei mir nicht. Wie muss ich das einstellen?
Ich stelle den PayPen auf "Barcode" ein und fahre über das EAN-Feld einer Medikamentenschachtel. Es erscheint dann etwas wie 7680570570245. Also der EAN-Code als Zahlen. Verrechnet wird aber nichts.

Wenn ich bei den Einstellungen den Scanner teste, dann erscheint im Testfeld:
7(0); 6(0); 8(0); 0(0); 5(0); 7(0); 0(0); 5(0); 7(0); 0(0); 2(0); 4(0); 5(0); (0)

Was muss man einstellen, um mit dem PayPen Medikamente verrechnen zu können?
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Beitragvon tschaller » 08.01.2008, 10:01

Ich sende Dir eine Anleitung, die u auf Elexis.ch publizieren kannst.
Sobald ich den Link dazu habe werde ich diesen hier im Forum ergänzen.
Gruss, Tony
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Beitragvon tschaller » 08.01.2008, 10:03

Aus meiner Sicht genügt eine Auflösung von 72 (vergleichbar mit FAX) und 150 DPI. Graustufen reichen in den meisten Fällen auch. Beides reduziert Speicherplatz und erhöht Performance
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Paypen - Textimport z. B. Diagnosen aus Spitalberichten

Beitragvon ursberner » 10.04.2010, 05:51

Ist Paypen geeignet, um Diagnosen (ev. auf einer umgebrochenen Zeile) zu importieren auch in die Problemliste? wie gut ist die Erkennungsrate im täglichen Gebrauch (OCR, Text)? Wer hat damit Erfahrungen gemacht? Danke für Tipps.
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Beitragvon schoebu » 10.04.2010, 21:42

ich benütze d paypen vorallem um fragen aus einem formular in meine antwort zu übernehmen. dafür funktioniert er in 80% sehr gut, allerdings erst jetzt mit dem neuen rechner seit etwa 2 jahren. manchmal sind die zeilen sehr eng,; dann wird s schwierig.

bei den medipackungen reflektiert die oberfläche oft, sodass wir damit keine gute erfahrung gemacht haben. wir kaufen wohl dann mal einen von toni, einen mit dem man die medi-bar-codes abschiessen kann wie das migros-fräulein.

gruss
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