Unfall über KVG

Unfall über KVG

Beitragvon Benedikt Dettling » 17.12.2010, 20:25

Uns beschäftigt folgende Frage, auf die ich bis jetzt keine befriedigende Antwort bekommen habe:
Wenn eine Schülerin oder ein Pensionierter wegen einem Unfall kommt und die Unfalldeckung über die Krankenkasse läuft, kann ich dann weiterhin im Fall "KVG-Krankheit" mit einer Unfalldiagnose abrechnen oder bin ich gezwungen einen neuen Fall "KVG-Unfall" zu eröffnen.
Ich würde dies - wenn möglich - lieber vermeiden, damit nicht zu viele offene Fälle vorhanden sind und bei kommenden Konsultationen ev. im falschen Fall verrechnet wird.
Weiss hier jemand eine verbindliche Antwort?
Gruss und Danke, Beni
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Beitragvon wernertrueb » 03.02.2011, 13:30

Machen sie 2 KKSEN.
KKse 1 soll KKSE KVG heissen und KKSE2 soll KKSE UVG heissen.
Bitte beachten Sie, dass beide KKsen nicht die gleiche EAN nummer haben.

Dann ist danach einfacher abzurechnen.

mfg

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Beitragvon gweirich » 05.02.2011, 14:09

Ich mache in solchen Fällen einfach eine Konsultation im KVG-Fall und diese bekommt dann eine Diagnose aus dem TI-Code "Unfall".

An sich spielt es ja keine Rolle. Wenn jemand über die OKP unfallversichert ist, rechnet man ja ganz normal mit KVG-Tarif ab.

Manchmal hat der Patient eine Zusatzversicherung für bessere Deckung bei Unfall, dann ommt in solchen Fällen ein Telefonat von der KK, wo dann nach der Konsultation gefragt wird, auf die sich die Unfalldiagnose auf der Rechnung bezieht.
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Re: Unfall über KVG

Beitragvon gweirich » 05.02.2011, 14:11

Benedikt Dettling hat geschrieben:Ich würde dies - wenn möglich - lieber vermeiden, damit nicht zu viele offene Fälle vorhanden sind und bei kommenden Konsultationen ev. im falschen Fall verrechnet wird.


Hierzu noch eine Bemerkung: Man kann abgeschlossene Fälle ja abschliessen (indem man ihnen ein Enddatum zuweist), dann kann man ihnen auch nicht versehentlich Konsultationen zuweisen.

Bei mir werden Fälle immer geschlossen, wenn
a) Bei KVG der Patient die Kasse wechselt oder
b) Ein UVG-Unfall abgeschlossen ist
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