Abläufe beim Verrechnen von Medikamenten

Abläufe beim Verrechnen von Medikamenten

Beitragvon Alexander Obrecht » 26.10.2009, 16:38

Wir sind mehrere Aerzte, haben Selbstdispensation und planen die elektronische Abrechnung. Wenn ein Medikament am Empfang nach der Konsultation abgegeben werden soll, muss wirklich erst die Perspektive, dann der Patient, dann der Mandant und schliesslich das Medi eingestellt werden? Mit dem Leser ist uns auch nicht geholfen, da der nicht mit verschiedenen Mandanten rechnet..Mehrere Leser, mehrere Bildschirme, mehrere Computer? Vielen Dank für Erfahrungsberichte.
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Beitragvon Cavigelli » 29.10.2009, 20:51

Das ist nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Augenblick aussieht.

Der Mandantenwechsel ist notwendig. Man kann jedoch Elexis mehrfach starten und pro Mandant je eine Elexis-Fenster offen halten und switchen. Zeitlich bedeutet das bei uns 2 "Klicks", also 2-5 Sekunden, je nach Arbeitstempo.

Innerhalb der Hauptperspektive, die bei jeder Arbeitsstation zweckmässig eingerichtet und standardmässig offen ist, befindet sich mitunter die Agenda, das Konsultationsfeld, in dem abgerechnet wird und weitere Elemente wie z.B. Personalien, Medikamentenliste, die Rechnungsübersicht und der Fall.

Die Patienten sind in der Agenda aufgelistet, es genügt, jeweils die entsprechende Person anzuklicken.

Für einen Beurteilung von Elexis ist interessant zu wissen, das alle Leistungen durch selbstdefinierte Kürzel abgerechnet werden können. Direkt im Textfeld der Konsultation werden die Kürzel eingetippt z.B. k15§ (Konsultation 15 Minuten), das ist eine Sache von Sekunden und der Dreizeiler ist verrechnet. Ebenso schnell werden alle übrigen Tarmed- und Laborleistungen, teilweise auch die Medikamente erfasst. Gri§, und schon ist die zugeordnete Grippeimpfung verrechnet. Das geht extrem schnell! Zudem können die Medikamente ab dem zweiten Bezug direkt aus der History jedes einzelnen Patienten abgerechnet werden, durch einen Doppelklick pro Medikament.

Mit freundlichem Gruss
Arno Cavigelli
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Beitragvon gweirich » 30.10.2009, 10:06

Zu dem was Dr. Cavigelli schon geschrieben hat, möchte ich noch den Begrifff "Perspektive" betonen: Es hindert Euch ja niemand daran, auf der Haupt-Arbeitsperspektive des Empfangs-PC genau diejenigen Fenster anzuordnen, die Ihr im Ablauf am häufigsten braucht. Im Gegenteil: Genau das ist die empfohlene Methode, Elexis auf jedem Arbeitsplatz individuell einzurichten. Unten ein (rasch zusammengestelltes) Beispiel: Man klickt den Patienten in der Agenda an und zieht dann alles was zu verrechnen ist, ins Verrechnungsfeld. Wenn der Patient nicht in der Agenda ist, wählt man in in der Patientenliste (die hier als Fast-View am unteren Rand realisiert ist) aus.
Wenn man mehrere Mandanten hat und nicht wechseln will, öffnet man für jeden Mandanten eine eigene Elexis-Instanz.

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